Für eine Exportnation wie Deutschland ist es selbstverständlich, dass Unternehmen ihre Produkte weltweit vertreiben. Um die Technik made in Germany einsetzen zu können, müssen Bedienungsanleitungen, Handbücher und Warnhinweise in die Sprache der jeweiligen Kunden übersetzt werden. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass technische Übersetzungen mittlerweile 90 Prozent aller Übersetzungen ausmachen.
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Übersetzung mit Technikverständnis
"Technische Texte sind eine besondere Herausforderung für Übersetzer, da sie neben der Beherrschung ihrer Muttersprache auch über das entsprechende technische Verständnis verfügen müssen. Zudem gibt es bei technischen Übersetzungen keinerlei Interpretationsspielraum. Wird z.B. ein Detail einer Betriebsanleitung nicht korrekt übersetzt, kann die dadurch verurachte fehlerhafte Bedienung einer Maschine unter Umständen zu Millionenschäden führen", erklärt Christian Funkelt, Geschäftsführer der auf technische Übersetzungen spezialisierten ProLangua GmbH. Das Unternehmen beschäftigt über 2000 geprüfte, muttersprachliche Fachübersetzer, die Texte aus unterschiedlichsten Branchen, wie Maschinen- und Anlagenbau, Chemie, Luftfahrt, Elektrotechnik, Automobil, Bauwesen, Medizin, Biotechnologie und IT in 70 Sprchen übersetzen.
Höchste Übersetzungsqualität
"Dass wir heute zu den führenden Anbietern für technische Übersetzungen zählen, liegt an dem hohen Anspruch, den wir an unsere Arbeit stellen. Auch kleinste Kundenaufträge werden von uns termingerecht in der höchsten Übersetzungsqualität bearbeitet", macht Christian Funkelt deutlich. Für eine optimale Übersetzungsqualität sorgt ein nach DIN EN ausgerichtetes Qualitätsmanagementsystem. Konkret bedeutet dies, dass ProLangua ausschließlich muttersprachliche Übersetzern mit technischer Fachqualifikation beschäftigt, die einem strengen Auswahlverfahren unterzogen wurden. Jede Übersetzung wird von einen Korrektor noch einmal hinsichtlich Stil, Verständlichkeit, Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung und der Einheitlichkeit der Terminologie überprüft. Die finale Prüfung und endgültige Freigabe an den Kunden erfolgt durch den jeweiligen Projektleiter, bei dem alle Fäden des Projekts zusammen laufen.
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Budgetschonende Übersetzungstechnologie
"Uns ist es wichtig, jedem Kunden das bestmögliche Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Um möglichst effizient und budgetschonend zu arbeiten, stützen wir uns bei unseren Übersetzungen auf modernste Übersetzungstechnologie", beschreibt Christian Funkelt den Anspruch von ProLangua. Zu den wichtigsten eingesetzten Übersetzungstechnologien zählt das Computer Added Translation Tool (CAT), das es ermöglicht, Texte aus unterschiedlichen Formaten, wie Indesign, Framemaker, PageMaker, Quark Xpress und Freehand aus dem Layout herauszulösen. Der reine Text wird übersetzt und anschließend wieder in das Layout eingefügt. Da Texte bei Übersetzungen vom Deutschen ins Französische rund 20 Prozent länger und bei Übersetzungen vom Deutschen ins Englische rund 10 Prozent kürzer sind, ist die Anpassung des Textes an das vorgegebene Layout bei ProLangua inklusive. Ein Service, den andere Übersetzungsbüros entweder gar nicht anbieten oder sich teuer bezahlen lassen.
Konjunkturabhängiges Geschäft
"In Deutschland gibt es 50 bis 80 große Anbieter für technische Übersetzungen, die rund 70 Prozent des Marktes abdecken. Die restlichen 30 Prozent teilen sich zwischen 500 und 1000 kleinere Anbieter", skizziert Christian Funkelt die Marktsituation. Zudem ist der Markt für technische Übersetzungen extrem konjunkturabhängig. Gibt es wie 2008 weniger deutsche Exporte, weil die Aufträge in der Industrie einbrechen, werden auch weniger technische Übersetzungen in Auftrag gegeben. Deshalb ist man bei ProLangua bestrebt, Kunden durch Zusatzleistungen wie kostenfreie Layoutanpassung zu überzeugen und durch gute Leistungen langfristig an sich zu binden. Dazu zählt auch das transparente Preissystem ohne versteckte Kosten und Expresszuschläge. Zudem wird für jeden Stammkunden eine Datenbank mit allen übersetzten Texten angelegt. Auf diese Weise können wiederkehrende Formulierungen und bereits übersetzte Textpassagen schnell identifiziert und in die neue Übersetzung übernommen werden. Das senkt den Arbeitsaufwand für den Übersetzer und senkt somit die Kosten für den Kunden.
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Geprüfte Produktnamen
"Da es immer besser ist zwei Standbeine zu haben, arbeiten wir seit Kurzem auch für renommierte Naming-Agenturen. Ein Nischenmarkt, bei dem es darum geht, neu kreierte Produktnamen auf ihre internationale Verständlichkeit zu prüfen", beschreibt Christian Funkelt den neuen Unternehmenszweig. Immer wieder kommt es vor, dass neue Produktnamen in bestimmten Ländern negative Assoziationen auslösen und somit zu überraschenden Umsatzeinbußen führen. Ein schönes Beispiel ist das Modell Pinto eines bekannten Autoherstellers. Obwohl das Modell weltweit gut ankam, blieben die Umsätze in Brasilien weit unter den Erwartungen. Dass das Wort Pintero in Brasilien das Geschlechtsteil des Mannes beschreibt, hatte man bei der Namensfindung nicht bedacht. Ein weiteres Beispiel für eine nicht durchdachte Namengebung ist ein koreanisches Ultraschallgerät mit dem irritierenden Namen Akkuwix. Um derartige Stilblüten zu vermeiden, prüft ProLangua die Produktnamen hinsichtlich der Aussprache, des Klangs und achtet sehr genau darauf, ob der Begriff in bestimmten Ländern negative Assoziationen auslöst.
Renommierte Referenzen
"Pro Jahr bearbeiten wir mehrere tausend Aufträge für mehr als 500 international renommierte Kunden. Die meisten Kunden kommen über Empfehlungen zu uns und empfehlen uns auch ihrerseits gerne weiter", freut sich Chritsian Funkelt. Zum Kundenkreis von ProLangua zählen führende Technologieunternehmen, wie Sony, Roche Diagnostics, Bosch Rexroth, ProLas, Envio Group, Beta Systems, APS Systems, Fresenius und Siemens. Das bislang anspruchsvollste Übersetzungsprojekt der ProLangua GmbH war eine Bedienungsanleitung eines von Siemens entwickelten Diagnostiksystems, mit dem LKWs auf Herz und Nieren geprüft werden. Dabei galt es Textbausteine mit 150.000 Wörtern in 18 Sprachen zu übersetzen. Ein Auftrag, an dem 18 Übersetzer und 18 Korrektoren zwei Monate gearbeitet haben. Ein Referenzprojekt, mit dem sich ProLangua für weitere Großaufträge empfiehlt.
www.prolangua.de
Text: Ariane Steffen