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Maßgeschneiderte IT-Architekturen für KMUs Zum Seitenanfang

Obwohl eine leistungsstarke IT- Architektur für effiziente Geschäftsprozesse unabdingbar ist, wird dieser Bereich in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen völlig vernachlässigt. Ein Ranking der IT-Probleme im Mittelstand, die das Deutsche Institut für kleine und mittlere Unternehmen (DIKMU) durchführte, brachte Überraschendes zutage: Die Hälfte der befragten Unternehmen sahen bei ihrer IT überhaupt keinen Handlungsbedarf. Ein Glaube, der trügerisch ist...

 

 

 

 

Prozessorientierte IT-Strukturen
„Was die IT-Architektur angeht, brennt es besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen an vielen Stellen. Doch statt das Fundament feuersicher zu machen, wird häufig nur der Feuerlöscher eingesetzt“, verdeutlicht Vincent Pfautsch, Geschäftsführer der pk-systems GmbH die IT-Schwächen des Mittelstandes. Mit seinem ehemaligen Studienkollegen Stephan Koch bietet der Wirtschaftsingenieur KMUs strategische Unterstützung beim Aufbau prozessorientierter IT-Strukturen. Zum Kundenkreis des im BIG ansässigen Start-ups zählen Bauunternehmen, Architekturbüros, Industrieunternehmen, Eventagenturen, Handelsunternehmen sowie Unternehmen aus dem Gesundheitswesen.

IT-basierte Wertschöpfung
„IT-Strukturen müssen auf die Wertschöpfung des Unternehmens ausgerichtet sein. Denn IT ist kein Selbstzweck, sondern sollte die Geschäftsprozesse optimal unterstützen“, betont Stephan Koch. Entsprechend dem Firmenslogan "IT driven value" analysiert und plant pk-systems IT Prozesse, unterstützt seine Kunden bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und übernimmt das komplette Projektmanagement von der Ausschreibung über die Koordinierung externer Anbieter bis zur Implementierung. Maßgeschneiderte IT-Strukturen, die exakt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind, sparen nicht nur Zeit und Geld, sondern sorgen auch für Flexibilität, Stabilität und Sicherheit. Deutlich werden die Vorteile an einem einfachen Beispiel aus Praxis: Nach der Implementierung einer prozessorientierten IT-Struktur verkürzte sich die Zeit für das Schreiben von Rechnungen bei einem Kunden um 15 Minuten pro Rechnung. Zeit, die nun für andere Aufgaben zu Verfügung steht.






Stabile IT-Basis
Eine aktuelles Projekt von pk-systems ist ein Kunde aus dem Eventbereich, der exklusive Fahrdienste für Großveranstaltungen anbietet. Das Unternehmen beschäftigt 30 feste Mitarbeiter und verfügt über eine IT-Infrastruktur mit 5 Servern. „Das gesamte IT System war so instabil, das es die weitere Entwicklung des Unternehmens hemmte. Die Serverstruktur war zerklüftet, die Einzelsysteme waren veraltet, passten nicht zusammen und es gab keinerlei IT-Strukturen“, skizziert Vincent Pfautsch die Ausgangssituation. In einem ersten Schritt analysierte pk-systems die IT-Basis, identifizierte die Defizite und sorgte innerhalb von vier Monaten eine stabile IT-Basis.

Neugestaltete Applikationslandschaft
Bei der anschließenden Analyse der Geschäftsapplikationen traten gravierende Schwächen zutage: Die Kundendaten waren an verschiedenen Stellen gespeichert und durch die manuelle Eingabe teilweise fehlerhaft. „Wir haben die IT-Strukturen bei laufendem Geschäft modulweise umgebaut, die Stammdaten konsolidiert sowie Neuentwicklungen implementiert, damit die Systeme optimal miteinander kommunizieren“, erläutert Stephan Koch die Neugestaltung der Applikationslandschaft. Darüber hinaus wurden externe IT-Dienstleister ausgesucht und koordiniert, eine Intranetlösung mit Microsoft-Sharepoint entwickelt sowie Tools zur Verbesserung der Stabilität implementiert.

       

Vernachlässigter Nischenmarkt
Der Markt für prozessorientierte IT-Architekturen wird einerseits von renommierten Anbietern wie Accenture dominiert, die aufgrund ihrer Preisstruktur aber nur für große Unternehmen interessant sind, andererseits gibt es unzählige kleine IT-Allrounder, die aber in der Regel nicht über das nötige Fachwissen zum Aufbau nachhaltiger IT-Strukturen verfügen. „Aufgrund unseres Know-hows und unserer Erfahrung bieten wir die gleiche Qualität und Leistung wie die großen Anbieter, konzentrieren uns dabei aber auf kleine und mittelständische Unternehmen, die für Anbieter wie Accenture uninteressant sind. Somit haben wir eine Nische besetzt, in der es unseres Wissens bislang keinen vergleichbaren Mitbewerber gibt", beschreibt Vincent Pfautsch die Konkurrenzsituation.

Beherrschbare Komplexität
„Eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Zukunftsaufgabe im IT-Bereich ist die Beherrschung der Komplexität. Da die Preise für Hard- und Software zunehmend sinken, werden vielfach Lösungen gekauft, die nicht gebraucht werden, nicht in die bereits vorhandene IT-Architektur passen und somit mehr schaden als nützen", so die Einschätzung von Stephan Koch. Aktuelle Trends wie z.B. das Cloud Computing, also die Auslagerung der Daten auf Großserver, können zwar zu mehr Flexibilität führen, sind aber mit Abhängigkeiten und Sicherheitsrisiken verbunden. Deutlich vielversprechender scheint der Trend zur Virtualisierung, bei der die Hardware vom Betriebssystem getrennt wird. Eine kostengünstige, platzsparende und flexible Lösung, die die Komplexität deutlich beherrschbarer machen dürfte.

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Text: Ariane Steffen


 


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