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Rentable Azubis
Die Ausbildung junger Leute ist für Betriebe lohnender als gedacht. Das geht aus einer Untersuchung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und der Universität Zürich hervor. Demnach trifft die pauschale Annahme nicht zu, dass die Kosten einer Ausbildung den Nutzen für den Betrieb deutlich übersteigen. Vielmehr machen Unternehmen häufig ein Verlustgeschäft, die auf die Beschäftigung von Un- und Angelernten setzen, anstatt auszubilden. Vor allem Auszubildende im kaufmännischen Bereich sowie in Handwerksberufen sind für Betriebe rentabler als ungelernte Mitarbeiter.
www.mittelstanddirekt.de

Gründungsfreudige Berliner
Mit 203 Neugründungen auf 10.000 Erwerbstätige ist Berlin im Vergleich zu allen  anderen deutschen Großstädten die mit Abstand aktivste Gründermetropole. Zu diesem Ergebnis kommt der Gründerindex 2006 der Bürgschaftsbank Berlin-Brandenburg (BBB). Auf Platz 2 und 3 folgen München mit 169 Gründern und Frankfurt am Main mit 154 Gründern.

Innovativer Mittelstand
Deutsche Mittelständler zählen weltweit zu den innovativsten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie, die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhoben wurde. Der Anteil an Unternehmen mit erfolgreich abgeschlossenen Innovations-projekten ist demnach in keinem europäischen Land so hoch wie in Deutschland. Gemessen am Anteil des Umsatzes, der mit neuen Produkten erwirtschaftet wird, liegen deutsche Mittelständler in Europa auf Platz eins und nehmen auch 
im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung ein.
www.mittelstanddirekt.de

Aufgestockter High-Tech-Gründerfonds 
Im High-Tech-Gründerfonds stehen ab sofort 10 Millionen Euro mehr für innovative Technologiegründungen zur Verfügung. Die Konzerne DaimlerChrysler, Bosch und Carl Zeiss zahlten insgesamt 6 Millionen Euro, die KfW Förderbank nochmals 4 Millionen Euro in den Fonds ein. Durch die Finanzspritze erhöhte sich das Fondskapital von 262 auf 272 Millionen Euro. Der High-Tech-Gründerfonds richtet sich an neu gegründete Technologieunternehmen. In einer Kombination aus Beteiligungskapital und einem Nachrangdarlehen erhalten Technologiegründer bis zu einer halben Million Euro in einer ersten Finanzierungsrunde. Seit seinem Start im August 2005 wurden bereits 70 Unternehmensgründungen durch den Fonds finanziert.
www.high-tech-gruenderfonds.de

Kundenferne Innovationen
Innovationen in deutschen Unternehmen gehen größtenteils an den Bedürfnissen der Kunden vorbei. Die Bewertung der Produkte durch die Verbraucher fließt nur in wenigen Unternehmen systematisch in den Innovationsprozess ein. So das Ergebnis einer aktuellen Studie der Innovationsvereinigung für die Deutsche Wirtschaft (idwi). Rund 70 Prozent aller Innovationen setzen sich nicht am Markt durch, was erhebliche Kosten verursacht. Die Gründe sieht das idwi vor allem darin, dass Mitarbeiter, die in den Unternehmen für Innovationen verantwortlich sind, oft am weitesten vom Markt entfernt sind. Das idwi rät Unternehmen, Kundenwünsche mit Hilfe digitaler Medien in den Innovationsprozess einfließen zu lassen.
www.idwi.de

Geringe Limited-Akzeptanz
Deutsche Unternehmen, die sich für die britische Rechtsform "Limited" entscheiden, haben gravierende Probleme bei der Kreditvergabe. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU). 90 Prozent aller Kreditinstitute sind Limiteds gegenüber kritisch eingestellt. Entsprechend selten werden Kredite an Limiteds vergeben.
www.bdu.de

Höherer ProFIT
Ab sofort werden innovative Unternehmen in Berlin noch besser unterstützt. Dazu haben die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und die Investitionsbank Berlin das Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT) entsprechend überarbeitet. Wesentlichste Neuerung ist die Anhebung der Förderhöchstbeträge, die nun einen erheblich größeren Finanzierungs- spielraum bieten. So liegen für Zuschüsse jetzt bei 400.000 Euro (vorher 300.000) und bei rückzahlbaren Mitteln bei 1 Mio. Euro (vorher 500.000). Bei Entwicklungs- und Markteinführungs-projekten können mit zinsverbilligten Darlehen und stillen Beteiligungen bis zu 80 Prozent der Projektkosten finanziert werden. Auch das Antragsverfahren wurde optimiert: Erstmalig können die Projektanträge sowie alle zugehörigen Unterlagen elektronisch eingereicht werden.
www.ibb.de

Vereinfachte KMU-Kredite
Die Kreditchancen für kleine Mittelständler und Jungunternehmer sollen sich künftig deutlich verbessern. Dazu wird die KfW Bankengruppe 2008 stärker als bisher ins Risiko gehen: Statt 80 Prozent des Risikos wird die KfW künftig 100 Prozent des Ausfallrisikos übernehmen. Die durchleitenden Hausbanken sind damit vollständig vom Risiko entlastet. "Erkauft" werden die geringeren Kredithürden allerdings mit höheren Zinssätzen. Ob ein teurerer Kredit besser ist als gar kein Kredit muss jedes Unternehmen für sich entscheiden.
www.mittelstanddirekt.de


 


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