- Chromicent GmbH


Chromicent GmbH: Der pharmazeutische Service Provider Zum Seitenanfang

Als pharmazeutischer Service Provider entwickelt die Chromicent GmbH analytische Methoden für die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln.


Um hierbei die größt mögliche Effizienz
und Produktivität für den späteren Anwender zu generieren, werden Entwicklungstools wie z.B. das "chromatographische Modelling" und die "statistische Versuchsplanung" eingesetzt. Die entwickelten Methoden sind nicht nur äußerst robust, sondern vereinen auch Umwelt- und Arbeitsschutzaspekte. Ihren Kunden bietet die junge Firma einen Methodentransfer an.

Außerdem werden Personalschulungen angeboten. Ein Consulting in Effizienz- und Produktivitäts-steigerung im Labor sowie Kaufberatung für entsprechendes Equipment runden das Dienstleistungsprofil der Chromicent ab.
 
Neben der HPLC- und UPLC-Technologie setzt Chromicent eine umweltfreundliche ultra performance SFC Technologie in der Arzneimittelanalytik ein und hat als erstes Unternehmen am Standort Adlershof derzeit eine UPC2 im Einsatz.


Zum Allgemeinverständnis dieses Textes für Leser ohne wissenschaftlichen Hintergrund wurde vom Insider ein Gespräch mit dem Geschäftsführer der Firma Chromicent geführt:

Was bedeutet der Begriff chromatographisches Modelling?
A.H. Schmidt: Chromatographische Versuche werden im Labor simuliert oder modelliert. Üblicherweise muss man bei der Methodenentwicklung viele (teilweise hunderte) Versuche durchführen, bis man die optimale Methode gefunden hat. Die Mitarbeiter von Chromicent müssen nur 12 Eckversuche durchführen und können die restlichen Versuche simulieren. Das spart Zeit und Chemikalien.

Was ist ein Methodentransfer?
A.H. Schmidt: Wenn wir eine Methode entwickelt haben, funktioniert diese in unserem Labor einwandfrei. Der Auftraggeber möchte sie aber in seinem Labor transferiert haben, da er ja die Qualität seiner Arzneimittel damit bestimmen möchte. Diesen Vorgang nennt man Methodentransfer. Üblicherweise schreibt dazu das Entwicklungslabor einen Bericht und der Laborleiter des Auftraggebers muss dies dann in seinem Labor etablieren. Wir begleiten den Methodentransfer zum Kunden und zeigen den Kunden wir er die Analyse auszuführen hat.

Was versteht man unter HPLC und UPLC?
A.H. Schmidt: HPLC steht für High Performance Liquid Chromatography. Sie ist die in der Arzneimittelanalytik meist verwendete Analysenmethode. Sie ermöglicht eine Trennung der Wirkstoffe von unerwünschten Verunreinigungen, die bei der Wirkstoff- oder Arzneimittelherstellung entstehen können. Diese Verunreinigungen gilt es zu bestimmen, da sie negative Wirkungen auf den menschlichen Körper haben können. Eine HPLC-Analyse eines Arzneimittels dauert in der Regel 30 bis 60 min – bei Mehrfachbestimmungen natürlich entsprechend länger. Die vor 10 Jahren eingeführte UPLC-Trenntechnik reduziert die Analysendauer auf wenige Minuten (3-5 min), ist jedoch noch nicht in allen Pharmalaboren verfügbar. Die Ultra Performance Liquid Chromatography (UPLC) nutzt die Vorteile, die sich aus der Verwendung kleiner Partikel (1,7 µm) unter erhöhtem Arbeitsdruck ergeben, um bei chromatographischen Trennungen eine außerordentliche Auflösung, Empfindlichkeit und Geschwindigkeit zu erzielen.

Was versteht man unter der Bezeichnung ultra performance SFC?
A.H. Schmidt: Die SFC Technologie ist eine Analysentechnik, die Kohlendioxid zur Trennung von Substanzen benutzt. Man nennt sie auch „grüne Chromatographie“, da außer Kohlendioxid keine weiteren Chemikalien eingesetzt werden. Die Methode wurde jedoch wegen schlechter Reproduzierbarkeit nicht in der Arzneimittelanalytik eingesetzt. Die Firma WATERS, zu der wir enge Kontakte haben, hat ein sehr genaues SFC-System auf dem Markt gebracht, welches man als ultra performance SFC bezeichnen kann.

Was ist unter UPC2 zu verstehen?
A.H. Schmidt: UPC2 ist der Markenname des Geräte, das für den Einsatz in der Arzneimittelanalytik von Chromicent als erstem Kunden in Adlershof derzeit getestet wird.

 

Dipl.-Ing. Alexander Schmidt (links) und Mijo Stanic auf dem Methodenentwicklungskongress im Sommer 2013 in Berlin
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Kontakt:
Dipl.-Ing. Alexander H. Schmidt
Geschäftsführer
Chromicent GmbH
Rudower Chaussee 29
D-12489 Berlin Adlershof (City of Science and Technology)
 
FON: +49 (0)30 2332 89310
email: alexander.schmidt@chromicent.de
web: www.chromicent.de

 

 


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